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Keine Punkte in Aigen

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

SV Aigen - FC MAYRLIFE Ausseerland 4:2 (2:1). Tore: Philipp Mellem (19., 23.), Niklas Göschl (81.), Florian Daum (95.); Gabriel Grubesa (44.), Daniel Pinkney (86.). Schwache erste Halbzeit verhinderte einen Punktegewinn!



Der FCA hatte gestern das Auswärtsspiel in Aigen zu bestreiten und es wurde genau die schwierige Partie, die wir alle im Vorfeld erwartet hatten. Auf dem kleinen Platz gegen wie immer kampfkräftige Gegner wären wir eigentlich genau auf das eingestellt gewesen, fanden aber vor allem in der ersten Halbzeit kein probates Mittel dagegen. Der Ball war mehr in der Luft als am Boden, Chancen ergaben sich wenn, dann durch Standards und so gingen die Aigner durch ein reines Zufallsprodukt in Führung, ein Schuss aus 25 Metern wurde unhaltbar abgefälscht. Die Aktion vorher wäre aber durchaus zu verhindern gewesen, die Aigner hatten einfach zu viel Raum. Kurz darauf fiel dann auch noch das 2-0, wieder durch einen kapitalen Eigenfehler des FCA. Gegen Ende der ersten Halbzeit erfing sich unser Team etwas, arbeitete sich auch einige gute Aktionen heraus, aus einer erzielte Gabriel Grubesa nach feiner Einzelaktion den Anschlusstreffer.


Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase des FCA, die Heimischen wurden mit Dauerdruck in der eigenen Hälfte eingeschnürt und es schien nur eine Frage der Zeit, bis einer der rollenden Angriffe den Ausgleich bringen würde. Ein starker Torhüter, fehlende Präzision im Abschluss, wir konnten den Ball nicht einmal im leeren Tor unterbringen und Verteidiger, die sich in jeden Schuss warfen, verhinderten diesen aber. Im Gegenteil, es kam noch schlimmer, aus einem einzigen Konter in dieser Phase fiel sogar das 3-1. Der FCA kam noch einmal zurück, Denny Pinkney verkürzte auf 2-3, wir wollten den Ausgleich erzwingen, fingen uns aber erneut einen Konter zum 4-2 Endstand ein. Gratulation an Aigen, die über den Kampf ins Spiel gekommen sind und ihre Chancen dann am Ende einfach konsequent genützt haben.



Fazit: Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen, den Kampf zu wenig angenommen, obwohl wir eigentlich genau gewusst hätten, was auf uns zukommen wird. Wir sind erst dann wieder ins Spiel zurück gekommen, wie wir mit dem Rücken zur Wand gestanden sind, haben dann einfach zu viele Chancen vergeben, in dieser Phase hätte die Partie durchaus noch in unsere Richtung kippen können. Positiv zu vermerken ist, dass wir nie aufgegeben haben und bis zum Schluss alles versucht haben, zumindest einen Punkt mitzunehmen.




 
 
 

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